Kräuter - natürlich bio.

Kräuter sind in. Und das völlig zurecht. Sie gehen mit einem bewussten, sinnlichen und gesundem Lebensstil Hand in Hand. Vergessen wir nicht den ästhetischen Wert, den viele Kräuter mit sich bringen. 

Ob fürs Beet, die Kräuterspirale, Balkon oder im Bauerngarten: Entdecken Sie unser vielfältiges Sortiment an bio-zertifizierten Kräutern – winterhart und nachhaltig.

Aus unserem Sortiment…

Foeniculum vulgare

Gewürz-Fenchel

Gewürz-Fenchel bildet keine Knollen, sondern ist ein leckeres Tee-, Würz- und Heilkraut, dessen Blätter und Samen dem Menschen seit alters her dienlich sind. 

In der Küche werden die Samen oder das Kraut mit dem anisartigen Aroma hauptsächlich zum würzen von Brot, Curry- oder Fischgerichten genutzt. In der Heilkunde hat Fenchel die größte Bedeutung in Form von Tee als Mittel gegen Blähungen und Verdauungsstörungen. Dass Fenchelsamen in einem kleinen Beutel um den Hals getragen den „Bösen Blick“ abwehrt, war eher im Mittelalter von Bedeutung.

Als Zierstaude ist Gewürz-Fenchel sträflich unterbewertet. Mit seinem hellgrünen, nadelartigem Laub bildet er große, diffuse Blattschleier mit ausgezeichneter Fernwirkung. Starre Beetstrukturen werden so spielend aufgelockert. Die gelben Blütendolden im Hochsommer sind zudem eine wertvolle Bienenweide. Fenchel ist kurzlebig und erhält sich auf offenen Böden durch Selbstaussaat.

Artemisia dracunculus var. sativus

Französischer Estragon

Im Gegensatz zum Deutschen oder Russischen Estragon begeistert die Französische Variante mit einem feinen, intensiven Aroma – ganz ohne Bitterkeit. Beim Trocknen geht ein Großteil seines vielschichtigen Geschmacks verloren, weshalb er am besten stets frisch verwendet wird. Besonders aromatisch sind dabei die jungen, frischen Triebspitzen.

In Kräuterquark und zu Fischgerichten passt er ganz hervorragend. Als Estragon-Essig verleiht er Salatdressings eine prickelnde Frische, und in hellen Kräutersoßen sorgt er für das berühmte gewisse Etwas. Da sein Aroma schnell dominant werden kann, empfiehlt es sich, ihn behutsam zu dosieren.

Nach der Pflanzung wächst Französischer Estragon zunächst eher zurückhaltend. Bei einer Herbstpflanzung ist ein leichter Winterschutz mit Laub und Reißig im ersten Jahr sinnvoll. Sobald er sich etabliert hat, entwickelt er jedoch kräftige, dichte Büsche und erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter. 

Hypericum perforatum

Tüpfel-Johanniskraut

Das Tüpfel-Johanniskraut ist eine heimische Wildstaude mit langer Geschichte. Bekannt wurde die Pflanze zunächst als Mittel zur Wundheilung; später entdeckte man auch ihre stimmungsaufhellende Wirkung. Aus ihr wird das berühmte Rotöl gewonnen, das für seine therapeutischen Eigenschaften geschätzt wird. Hält man ein Blatt gegen das Licht, lassen sich kleine, tüpfelartige Drüsen erkennen. Der rote Wirkstoff Hypericin wird hauptsächlich aus den Blüten gewonnen.

Die anspruchslose Pflanze gedeiht auf trockenen-heißen Stellen in mageren Böden. Als Blühpflanze ist sie ökologisch sehr wertvoll und zieht zahlreiche Insekten an. Wildbienen, Schmetterlingsraupen und Schwebfliegen finden hier reichlich Nahrung und einen wertvollen Lebensraum.

Traditionell steht das Johanniskraut am 24. Juni, dem Johannistag, in Vollblüte – daher rührt auch sein Name.

Mentha spicata ‘Englische Grüne’ - Englische Minze

Allium schoenoprasum ‘Forescate’ - Riesen-Schnittlauch

Carum carvi - Kümmel

Symphytum officinale - Beinwell

Leonurus cardiaca - Herzgespann

Valeriana officinalis - Baldrian

Salvia officinalis ‘Purpurascens’ - Rotblättriger Gewürz-Salbei

Thymus Hyb. ‘Tabor’ - Pizza-Thymian